Stüler-Bank von Anna Arnskötter in Lentzke

Die Geschichte, wie Anna Arnskötter nach Lentzke kam, ist berührend und hat viel mit ihrem bildhauerischen Schaffen zu tun. Auf der Suche nach einem neuen Lebens- und Arbeitsort im Brandenburgischen fuhr sie an einem kalten Novembertag durch Fehrbellin. Und plötzlich sah sie, wie sich die Sonne ihren Weg durch die gegenüberliegenden Fenster der Stadtkirche von 1867 bahnte. Auf der Stelle verliebte sich die Künstlerin mit ihrer Leidenschaft für Architektur in den Giebel mit seinen Stufen und Löchern. Die Fehrbelliner Stadtkirche ist ein Werk des preußischen, von Schinkels Klassizismus beeinflussten Architekten August Friedrich Stüler. Unweit von Fehrbellin liegt Lentzke, hier wohnt und arbeitet Anna Arnskötter nun schon seit über 20 Jahren. Und hier, in der Dorfstraße 43 A, fast vor ihrem Atelier, steht nun ihre „Stüler-Bank“. Sie ist aus Beton und wurde im Werk der thomas betonbauteile in Fehrbellin gegossen.

©Barbara Töpper