JAN KUHLBRODT

© Christiane Gundlach

Jan Kuhlbrodt ist in Chemnitz geboren und lebt heute in Leipzig. In seinem Roman „Krüppelpassion“, der 2023 mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet wurde, thematisiert er den Einfluss seiner Erkrankung an Multipler Sklerose auf sein Leben. Zuletzt erschienen „Chemnitzer Trilogie“ sowie gemeinsam mit seinen Töchtern Maria Hefter und Sophia Hefter „Wäsche im Wind und Polizisten“, eine Korrespondenz aus Gedichten und Zeichnungen.

Jan Kuhlbrodt: Verzeichnis erweitert. Gedichte, Gans Verlag 2026

Sprache ist ein Grund, den wir vorfinden – wie den Boden, auf dem wir stehen. Rein zuweilen, aber oft kontaminiert. Sprache speichert Geschichte. Geschichte lagert sich im Boden ab. „Verzeichnis erweitert“ stochert im noch lockeren Grund. Trifft auch auf verfestigte Schichten im Versuch, Erkenntnis zu gewinnen über Historie und damit über sich selbst und das Jetzt.

So. 15.11. | 15 Uhr | Altes Gymnasium | Lyrik-Duett | Jan Kuhlbrodt Verzeichnis erweitert & Marit Heuß Verschlissenes Idyll